• Erläuterungsbericht – Entwurf

    Der zentrale Entwurfsgedanke ist eine Situierung des Baukörpers mit allen Funktionen im
    Norden des Bestandes unter Berücksichtigung der Dominanz des weithin sichtbaren Schulgebäudes. Die Marke “Raumberg – Gumpenstein” soll durch das Projekt ergänzt und
    unterstrichen werden. Keinesfalls soll das Projekt in Proportion und Materialisierung mit
    dem Bestand in Konkurrenz treten.

    < Präsentations Blatt 1
    > Präsentations Blatt 2
  • Brandschutz

    Die brandschutztechnischen Anforderungen des Internats im Sinne der Gebäudeklasse IV
    sind im vorliegenden Projekt schon für eine spätere Aufstockung mit dann insgesamt 4 oberirdischen Geschoßen ausgelegt. Die Decke über dem Erdgeschoß ist brandbeständig in Stahlbeton, alle darüber liegenden tragenden Bauteile hochbrandhemmend in Holzmassivbauweise ausgeführt. Die beiden Internatstrakte sind in 3 vertikal zusammengefasste Brandabschnitte geteilt. Das Fluchtstiegenhaus ist aus allen Räumen innerhalb von weniger als 40m erreichbar, die Treppe wird in der Qualifikation R60 ausgeführt. Der zweite Fluchtweg ist mittels eines festverlegten Rettungswegesystems im Bereich der einspringenden Nordfassade gewährleistet. Die Bauteile des Turnsaales werden analog hergestellt.

    < Präsentations Blatt 3
    > Brandschutzschema
  • Konstruktion Internat

    Die erdberührten Wände und Decken sind aus Stahlbeton in WU-Qualität geplant, die Decke über dem Erdgeschoß als tragende Stahlbetonplatte. Diese wird im Parkplatzbereich auf V-förmigen Stützen aus Stahlbeton aufgelagert. Die Trennwände zwischen den einzelnen Internatszimmern sind als tragende Scheiben in Holzmassivbauweise hergestellt auf welchen die tragenden Massivholzdecken aufgelagert werden. Die nichttragenden Außenwände werden als zweigeschoßige Elemente in Holzständerbauweise an den tragenden Wänden bzw Decken befestigt und mit einer senkrechten Schalung mit Deckleisten verkleidet. Die Zwischenwände sowie die Brüstungen im Stiegenhaus sind ebenso als Massivholzwände ausgeführt.

    < Internats Wohneinheit
    > Konstruktionsskizze
  • Konstruktion Turnsaal

    Die erdberührten Wände und Decken sind ebenso aus Stahlbeton in WU-Qualität geplant, die Decke über den Geräteräumen als tragende Stahlbetonplatte. Die Dachkonstruktion besteht aus Stützen und Trägern in BSH-Qualität, die Oberkante des Binders wird dem Gefälle der Dachdeckung angepasst. Die Dachelemente sind als Holz-Fertigteilelemente zwischen den Leimbindern im Gefälle verlegt. Die Decke über den Garderoben wird in der gleichen Ausführung hergestellt. Die Ausfachung der Wände ist in Holzständerbauweise geplant und mit einer senkrechten Schalung mit Deckleisten verkleidet. Alle Holzbauteile können als Fertigelemente vorgefertigt und in kurzer Bauzeit versetzt werden.

    < Funktionsschema
  • Konstruktion Erschließungsbauwerk

    Das Treppenhaus vom Erdgeschoß – Parkplatzniveau bis zum Erdgeschoß des Bestandsgebäudes wird in Massivbauweise mit Wänden und Decken in Stahlbeton hergestellt. Auch die nicht erdberührenden Wandelemente sowie alle Decken- und Treppenlaufplatten sind als vorgefertigte Fertigteile geplant.

    Alle Flachdächer werden als extensiv begrünte Dächer ausgeführt.

    < Rendering Haupteingang
  • Bauweise und Material

    Die gewählte Holzbauweise entspricht dem Gedanken der Nachhaltigkeit und dem des energieeffizienten Bauens.

    < Rendering Blick ins Tal
  • Baukörper – Überlegungen

    Der Blick aus dem Ennstal soll nicht durch lange Fassadenfronten beeinträchtigt werden. Durch die gewählte Anordnung der Internatsbaukörper und die Ost-Westorientierung der Zimmer werden die Ansichtsflächen einerseits minimiert, andererseits eine Besonnung der Internatszimmer auch im Winter ermöglicht.

    < Studio Modell 1
  • Erschließung

    Der bestehende Parkplatz wird neu geordnet und dient als Zufahrt / Zugang zur neuen zentralen Erschließung. Diese verbindet einerseits den Neubau und den Bestand, als auch den Parkplatz im Norden und den Sportplatz im Süden des Schulgebäudes. Der im Erschließungsbauteil situierte Aufzug ermöglicht eine barrierefreie Verbindung vom Parkplatz bis zur Ebene der Klassenzimmer im Zubau ´76 sowie der Verwaltung / Direktion.
    Der Erschließungsbaukörper soll als Ausgangspunkt für einen möglichen Neu- und Umbau des Schulgebäudes – Zubau ´76 dienen.

    < Studio Modell 2
  • Erweiterung

    Die gewünschte Erweiterung des Internatsgebäudes mit 15 Internatseinheiten kann sehr
    kostengünstig durch die Anordnung eines weiteren Geschoßes erfolgen. Die Belichtung
    des Hauptgebäudes wird dadurch nicht beeinträchtigt.

    < Studio Modell 3

Raumberg HBLFA

Wettbewerbsbeitrag - Erweiterung Schulkomplex

Raumberg-Gumpenstein, Österreich

Wettbewerbe - Wettbewerb