• Entwurfsidee  Städtebauliche Einbindung

    Die Grundüberlegung war ein fließender Übergang von der +/- geschlossenen Bebauung Nordbahnhofstraße zum Grüngebiet Israelistischer Friedhof unter Fortsetzung des orthogonalen Systems mit Bezug auf die Nordbahnhofstraße. Dies bewirkt an der Friedhofstraße offene Strukturen mit Platz- und Raumbildung.

    Die Randbebauung begrenzt in städtischer Form die Nordbahnhofstraße, wenn auch die Bebauung teilweise unterbrochen ist (Durchlüftung).

    Die Stadtvillen ergeben eine Perforations- Zone zum Grünraum, der Raum dazwischen wird mit „gleichberechtigten Raumbildnern“ L-Baukörpern, die Freiräume in Form von Straßen, Höfen und Plätzen bilden, gegliedert. Es enstehen abwechslungsreiche Wohnsituationen, die Urbanität nimmt zum Grünraum hin ab.

    < Präsentation Blatt 1
  • Nutzungskonzept

    Die Randbebauung begleitet streng die Nordbahnhofstraße. Zur Ableitung der Luftströme sind die Baukörper unterbrochen und gegliedert.

    Die Höhenentwicklung steigt von 5 Geschoßen + Dachgeschoß auf 10 Geschoße beim städtebaulichen Signal an. Die Wohnungen sind 2-spännig erschlossen, durchgesteckt und in die westlichen Grünräume orientiert.

     

    Die „Raumbildner“ sind L-Baukörper, die durch unterschiedliche Anordnung spannende Abfolgen von Freiräumen ermöglichen.

    Die entstehenden Höfe und Plätze geben auch den jeweils anderen Bebauungen Geborgenheit und Individualität.

    Die Wohnungen sind grundsätzlich 2-spännig erschlossen.
    Die Baukörper haben 5 Geschoße + Dachgeschoß.

    < Präsentation Blatt 2
  • Die Stadtvillen liegen in bester Wohnlage direkt am Grünzug und sind 3- bzw. 4-Spänner.Die Baukörper haben 5 oder 6 Geschoße + Dachgeschoß.

    Die Wohnungen sind in ausschließlicher Süd- oder Westorientierung mit großzügigen Freiräumen in unterschiedlichen Ausformungen.

     

    Das städtebauliche Signal bildet den Auftakt des Planungsgebietes und ist in der Übersetzung als Wohngebäude klar formuliert.

    Die Erdgeschoßzone und die 2 Geschoße mit der „keramischen Fassade“ sind an der Ecke Nordbahnhofstraße / Friedhofstraße gewerblich genutzt. Ein Zwischengeschoß trennt die darüberliegenden Stadtblick-Wohnungen.

    < Präsentation Blatt 3
  • Das Männerheim ist der Höhensituation entsprechend in 2 L-förmige Baukörper gegliedert und halbgeschoßig versetzt.

    Dies ermöglicht unter anderem eine getrennte Eingangssituation für Heim und Gäste einerseits und die Notaufnahmestation andererseits in natürlicher Höhenlage.

     

    Die Pflegeakademie setzt die Ecksituation fort und leitet durch die ansteigende Höhenlage des Vorplatzes zum Männerheim über. Der Eingang der 4-geschoßigen Einrichtung erfolgt über den Marktplatz.

    Der Eingang zu den darüberliegenden Stadtblick-Wohnungen erfolgt von der Friedhofstraße.

    < Präsentation Blatt 4
  • Über den Eingang vom Marktplatz erreicht man das Nachbarschaftshaus, welches in Kindertagesstätte und Soziales Wohnen gegliedert ist.

     

    Die Kindertagesstätte ist 2-geschoßig projektiert. Der Freiraum überwindet in der Höhenlage ein Geschoss, sodass dieser auch vom 1. OG der KITA direkt begangen werden kann.

    Der Freiraum liegt somit im geneigten Gelände, was für die Spielnutzung interessante Situationen ermöglicht.
    Die Lage ermöglicht die Verbindung zur „Öffentlichkeit“ und zum dahinterliegenden Wohngebiet.

     

    Das Soziale Wohnen wird über der Kindertagesstätte beherbergt.

    29 Sozialwohnungen werden mit einem Treppenhaus in 5 Geschoßen erschlossen.

    < Präsentation Blatt 5
  • Verkehrskonzept

    Individualverkehr – ruhend
    An der vorgegebenen Stelle erfolgt die Ein- und Ausfahrt in die Tiefgarage. Es werden sämtliche Objekte durch die Tiefgarage erreicht. Die Garage ist teilweise geneigt.

    Individualverkehr – fließend
    Einfahrt neben Garagenabfahrt, Zufahrt nur zu den oberirdischen PKW-Stellplätzen
    Zufahrt für Feuerwehr und Müllabfuhr möglich

    Fußgänger – Radfahrer
    über Wohnwege bzw. Plätze Zufahrt zu allen Objekten und Abstellflächen möglich
    Abstellflächen für Kinderwagen und Fahrräder in allen Objekten (in Ausnahmefällen unterirdisch) vorgesehen

    < Präsentation Blatt 6
  • Stadtvillen

    Putzfassade hellfärbig auf Mineralfaserdämmung

    Terrassen verschieden formuliert

    Geländer Glas Siebdruck semitransparent

    Fenster und Türen mit dunklen Rahmen und Flügeln

    < Stadtvilla
  • Randbebauung Aussen

    Fassade vorgehängte hinterlüftete Konstruktion

    Verkleidung mit keramischen Platten (z.B. Agrob Buchtal) kleinformatig, Hinterlüftung und mineralische Wärmedämmung keramische Verkleidung wird über Eck geführt (siehe Modell)

    Erdgeschoß dunkle Verkleidung mit vorgehängten Platten z.B. Faserzementplatten, großformatig

    Dachgeschoß Putzfassade hellfärbig

    Fenster und Türen mit dunklen Rahmen und Flügeln, Unterteilung mit färbigen Paneelen

    < Blockrand Aussen
  • Randbebauung Innen

    Putzfassade hellfärbig auf Mineralfaserdämmung

    Terrasse Geländer Glas semitransparent Terrassenteilungen mit “Rahmen” aus gefärbtem Glas

    Fenster und Türen mit dunklen Rahmen und Flügeln

    Verschattung und Sichtschutz aus Metall

    < Blockrand Innen
  • Städtebauliches Signal

    Erdgeschoß Verglasung geschoßhoch

    1. und 2. Obergeschoß vorgehängte hinterlüftete Fassade mit Verkleidung aus keramischen Platten, kleinformatig

    3. Obergeschoß zurückgesetzt dunkle Verkleidung mit vorgehängten Platten z.B. Faserzementplatten, großformatig

    4. – 9. Obergeschoß vorgehängte hinterlüftete Fassade mit hellen großformatigen Platten (z.B. Faserzementplatten)

    Geländer Glas semitransparent

    Fenster und Türen mit dunklen Rahmen und Flügeln

    Verschattung und Sichtschutz aus Metall

    < Städtebauliches Signal
  • < Kenndaten 1
    > Kenndaten 2

Stuttgart

Wettbewerbsbeitrag - Neubau Stadtviertel

Stuttgart, Deutschland

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