• Städtebauliche Aspekte:

    ein kompakter Baukörper als Singulär im Verband mit der umliegenden Bebauung, die bestehenden Strukturen und Sichtachsen werden im Lageplan übernommen und mit den Außenkanten zusätzlich betont

    die Hauptausrichtung erfolgt zum botanischen Garten, die Zugangsseite und der Haupteingang werden mit einem markanten Einschnitt im Erdgeschoß hervorgehoben, auch durch die Freiflächengestaltung vor dem botanischen Garten wird der Fußgängerverkehr zum Haupteingang geleitet

    durch die Ausnützung der seitlichen Bauplatzgrenzen ist eine Beschränkung des Baukörpers auf drei oberirdische Geschoße möglich, die Gebäudehöhe des Neubaues bewirkt dadurch eine harmonische Überleitung der Höhenentwicklung im Universitätsgelände

    < Präsentations Blatt 1
    > Präsentations Blatt 2
  • Baukünstlerische Aspekte

    einfacher, geradliniger Baukörper, in Anlehnung an den Bestand durch Verwendung von vorgeblendetem Sichtziegelmauerwerk in zeitgemäßer Ausführung und Farbgestaltung, durch die vertikal nach außen geneigte Ausführung an der Zugangsseite wird die scheinbare Ablesbarkeit der Sichtziegelbauweise des umliegenden Bestandes konterkariert

    optimale Ablesbarkeit des Hauptzuganges im Erdgeschoß durch die Auskragung und die rückspringende Glasfassade für das Foyer und ÖH-Shop

    spannende Wegeführung durch das Gebäudeinnere durch die differenzierte Höhenentwicklung vom Haupteingang durch das Foyer zum ÖH-Shop und Lift im niedrigen Bereich bis zu den kaskadenartig angeordneten Stiegenläufen in der dreigeschoßigen Halle

    < Axonometrie
  • einfache Lochfassade mit einem Fensterformat im Rastermaß mit betonten Fensterausschnitten durch Holzumrahmungen

    das offene mit dem Foyer verbundene Stiegenhaus ermöglicht optimale Sichtbeziehungen auch schon vom Erdgeschoß zu allen Stockwerken, die einzelnen Bürobereiche sind durch großzügige Verglasungen optisch mit dem Stiegenhaus verbunden

    Konstruktion:

    konventionelle Primärkonstruktion mit Wand- und Stützensystem aus Stahlbeton, Auskragung mit Unterzügen und Scheiben aus Stahlbeton, durchgehende Wandscheiben in den Obergeschoßen als zusätzliche entsprechend hohe Kragträger

    tragende Außenwände aus Stahlbeton mit hinterlüfteter Vorhangfassade aus Sichtziegelmauerwerk

  • Funktionelle Aspekte:

    gerade Linien- und klare, verständliche Wegeführung im Gebäudeinneren, insgesamt einfache Orientierung, zentrales Stiegenhaus mit einläufigen Treppen und durchlaufendem Gang

    erweiterte Austrittspodeste als „öffentliche“ Kommunikationszonen bzw Arbeitszonen vor den Bürobereichen

    Wegetrennung von Verkaufs- und Lehrpersonal bzw Studierenden zum Kellergeschoß, der Windfang des Nebeneinganges der Apotheke dient auch als abschließbare Schleuse für den Kellerzugang, die Anlieferung erfolgt geradlinig zum Aufzug mit Durchladefunktion

    die einzelnen Bürobereiche sind mit fixen Installationskernen ausgestattet, die umliegenden Büroflächen sind weitestgehend flexibel gestaltbar

VetMed

Wettbewerbsbeitrag - Neubau Institutsgebäude mit Apotheke

Wien, Österreich

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